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Info Kompakt vom 14. September 2026

Moderiert von Samuel Peter

14.09.2026

Volksmotion für kontrollierte Zufahrten zur Neustadt lanciert

In der Stadt Schaffhausen ist eine Volksmotion lanciert worden, die ein kontrolliertes Zufahrtssystem für die Neustadt fordert. Das, weil das geltende Nachtfahrverbot für Auswärtige in der Neustadt nicht eingehalten werde. Das sagt der Präsident des Quartiervereins Neustadt, Christian Erne, gegenüber Radio Munot. Radio Munot hat bereits letzte Woche darüber berichtet, dass es immer wieder Verstösse gegen das Nachtfahrverbot gibt. Laut der Stadt gibt es zwar hin und wieder Kontrollen. Die Stadt konnte aber nicht angeben, wie häufig kontrolliert wird und wann die letzte Kontrolle war. Um Verstösse gegen das Nachtfahrverbot in der Neustadt konsequenter zu ahnden, prüft die Stadt nun automatisierte Kontrollen mit Kameras. Die Volksmotion fordert allerdings eine Art Zufahrtssystem mit Pollern oder Schranken. Damit die Volksmotion im Schaffhauser Stadtparlament behandelt wird, müssen 100 gültige Unterschriften gesammelt werden.

Mehr Transparenz bei Nachtflügen

Der Verein FAIR in AIR fordert mehr Transparenz bei Nachtflügen am Flughafen Zürich. Eine eigene Auswertung zeige, dass auch nach 23 Uhr regelmässig Flugzeuge starten und landen. Im Juli registrierte der Verein nach eigenen Angaben über 300 Flugbewegungen nach 23 Uhr. FAIR in AIR kritisiert, dass der Flughafen in seiner Statistik erst Flüge nach 23.30 Uhr erfasst. Im Juli waren es dort 36 Fälle. Der Verein fordert deshalb, alle Flugbewegungen nach 23 Uhr auszuweisen und bei Abflügen den tatsächlichen Zeitpunkt des Starts zu berücksichtigen. Gemäss den geltenden Betriebszeiten endet der reguläre Flugbetrieb um 23 Uhr. Bis 23.30 Uhr dürfen noch verspätete Flüge abgefertigt werden. FAIR in AIR fordert, dass dieses Zeitfenster nicht als zusätzliche Betriebszeit genutzt wird. Zudem müsse die Flugplanung so angepasst werden, dass der reguläre Betrieb tatsächlich um 23 Uhr endet.

Moser beendet Zusammenarbeit mit Management

Die Andelfinger Stabhochspringerin Angelica Moser übernimmt ihr Management künftig gemeinsam mit ihrer Familie. Das teilt die bisherige Managementagentur Abrogans mit. Nach zwei Jahren endet damit die Zusammenarbeit mit der Agentur. Moser und ihre Mutter wollen sich künftig selbst um die nichtsportliche Seite ihrer Karriere kümmern. Möglich werde dies unter anderem durch private Veränderungen in der Familie sowie das Ende von Mosers Studium und Praktikum.