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Info Kompakt vom 4. September 2026

Moderiert von Samuel Peter

04.09.2026

Der Waldfriedhof ist weiterhin gesperrt

In der Stadt Schaffhausen werden die Aufräumarbeiten nach dem Unwetter vor einer Woche noch mehrere Wochen dauern. Das schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung. In der Stadt mussten unter anderem Tiefgaragen ausgepumpt und beschädigte Dächer repariert werden. Insgesamt seien die Schäden an den Gebäuden, die der Stadt gehören, vergleichsweise gering. Sie konnten rasch behoben werden. Aufwendiger sind die Aufräumarbeiten in Waldgebieten. Zahlreiche alte und markante Bäume sind umgestürzt oder schwer beschädigt worden. Aus Sicherheitsgründen bleiben deshalb der Waldfriedhof und weitere Wälder bis auf Weiteres gesperrt.

Videoüberwachung soll städtische Gebäude schützen

Der Schaffhauser Stadtrat hat ein neues Reglement für die Videoüberwachung von städtischen Gebäuden bewilligt. Das teilt die Stadt mit. Mithilfe von sichtbaren Überwachungskameras sollen Personen davon abgehalten werden, Straftaten zu begehen. Dadurch sollen Gebäude wie auch unbeteiligte Passantinnen und Passanten geschützt werden. Eine flächendeckende und systematische Überwachung der städtischen Gebäude sei nicht geplant. Auch eine automatische Gesichtserkennung sei nicht vorgesehen. Zudem sollen die Kameras keinen Ton aufnehmen und nur punktuell zum Einsatz kommen. Als Standorte werden das Stadthaus und die neue Kammgarn-Bibliothek genannt. Spätestens nach 20 Tagen sollen die Aufnahmen gelöscht werden. Bereits heute sind in der Altstadt zahlreiche Überwachungskameras an städtischen Gebäuden angebracht.

Tödlicher Unfall mit Heissluftballon

In der Thurgauer Gemeinde Homburg ist ein Mann bei einem Unfall mit einem Heissluftballon gestorben. Das gab die Thurgauer Kantonspolizei heute Morgen bekannt. Zum Unfall kam es gestern Abend im Ortsteil Salen-Reutenen. Das sagt der Mediensprecher der Thurgauer Kantonspolizei, Matthias Graf, gegenüber BRK News. Beim Opfer handelt es sich um einen 86-jährigen Deutschen. Die genaue Unfallursache ist noch nicht bekannt. Der Kriminaltechnische Dienst der Thurgauer Kantonspolizei hat die Spuren vor Ort gesichert. Zudem wurden Spezialisten der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) beigezogen. Die Staatsanwaltschaft von Kreuzlingen hat eine Strafuntersuchung eröffnet, die von der Bundesanwaltschaft fortgeführt wird.