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Info Kompakt vom 5. Oktober 2026

Moderiert von Sofie Wirth

05.10.2026

Keine Zahlen zu Deep-Fake-Pronografie in Schaffhausen
Im Kanton Schaffhausen gibt es keine konkreten Zahlen zu sexueller Gewalt im Internet. Viele solcher Straftaten fallen unter Straftatbestände wie Verleumdung, Identitätsmissbrauch, Pornografie oder das unbefugte Weiterleiten von nicht öffentlichen sexuellen Inhalten. Das antwortet der Schaffhauser Regierungsrat auf einen Vorstoss der Schaffhauser SP-Kantonsrätin Isabelle Lüthi. Sie wollte wissen, ob es im Kanton Schaffhausen Zahlen zu Straftaten wie beispielsweise dem Erstellen von Deep-Fake-Pornos gibt. Bei Deepfakes werden durch künstliche Intelligenz beispielsweise die Gesichter von Personen in Bildern oder Videos ausgetauscht. So können Personen pornografische Inhalte von Dritten fabrizieren, ohne dass diese davon wissen oder ihr Einverständnis gegeben haben. Weil es für diese Form der sexuellen Gewalt keinen eigenen Straftatbestand gibt, sei es schwierig, konkrete Zahlen zu erheben. Beim Straftatbestand «Unbefugtes Weiterleiten von nicht öffentlichen sexuellen Inhalten» gab es im Kanton Schaffhausen 2025 insgesamt zwei Fälle, so der Regierungsrat weiter.

Bauarbeiten an A4 Zugang in Benken abgeschlossen
In der Gemeinde Benken darf auf der Rheinauerstrasse ab sofort wieder mit 50 Stundenkilometern gefahren werden. Wie die Gemeinde mitteilt, wurde die temporäre 30er-Zone aufgehoben. Während der Bauarbeiten des Bundesamts für Strassen am Rheinufer musste aus Sicherheitsgründen die Höchstgeschwindigkeit gedrosselt werden. In den vergangenen Wochen wurde am Brückenwerk beim Strassenanschluss von Benken an die A4 gearbeitet. Seit heute Morgen sind die Bauarbeiten offiziell abgeschlossen und die Geschwindigkeitsreduktion konnte aufgehoben werden.

Thurgauer Essen im Vatikan lässt sich der Regierungsrat leisten
Der Kanton Thurgau hat für die Vatikan-Reise im vergangenen Mai weniger Geld ausgegeben als ursprünglich budgetiert. Das berichtet die Thurgauer Zeitung. Anlässlich der Vereidigung neuer Schweizer Garden organisierte der Regierungsrat eine Reise für eine ausgewählte Delegation von Thurgauerinnen und Thurgauern. Insgesamt reisten 400 Personen in den Vatikan. Die Reise kostete schlussendlich rund 166'000 Franken und war somit 4000 Franken günstiger als budgetiert. Die Kosten hätten noch niedriger ausfallen können, wenn der Kanton Thurgau als Gastgeberkanton bei der Verpflegung gespart hätte. Allerdings bestand der Regierungsrat auf thurgauischem Essen im Vatikan und investierte deshalb zusätzlich.