Regionalnachrichten vom 01. April 2025, 11.30
Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser
01.04.2025
FDP will um zweiten Schaffhauser Ständeratssitz kämpfen
Die Schaffhauser FDP will mit Severin Brüngger in das Rennen um den zweiten Ständeratssitz gehen. Wie die Partei heute mitteilt, empfiehlt die eingesetzte Findungskommission den 46-jährigen Linienpilot für die Wahl am 29. Juni als Kandidaten. Seine Kandidatur muss noch von der Parteiversammlung bestätigt werden. Diese ist am 10. April. Da Brüngger der einzige Kandidat ist und von der Findungskommission einstimmig empfohlen wurde, ist davon auszugehen, dass die Parteibasis ihn als Kandidaten wählt. Der zweite Schaffhauser Ständeratssitz muss neu besetzt werden, weil die Wahl von Simon Stocker vom Bundesgericht aufgehoben wurde. Brüngger ist seit 2021 Mitglied des Schaffhauser Stadtparlaments und seit diesem Jahr Mitglied des Schaffhauser Kantonsparlaments.
Nach hundert Jahren: Verein Friedeck stellt Angebote ein
Der Schaffhauser Verein Friedeck wird seine Sonderschule, Tagesstruktur, Wohngruppe und das Timeout-Angebot per 31. Juli nicht mehr weiterführen. Wie aus einer Medienmitteilung von Verein und Kanton hervorgeht, sei diese Entscheidung aus finanziellen Gründen getroffen worden. Das Angebot werde nahtlos von den Schaffhauser Sonderschulen weitergeführt. Ausgenommen ist die Wohngruppe des Vereins. Die drei betroffenen Kinder müssen ausserhalb des Kantons untergebracht werden. Das Personal der Sonderschule des Vereins habe ebenfalls die Möglichkeit, bei den Schaffhauser Sonderschulen eine Anschlusslösung zu erhalten. Der Verein Friedeck ist eine gemeinnützige Organisation und in verschiedenen Gemeinden im Kanton Schaffhausen tätig. Er wurde vor fast 100 Jahren gegründet. Im Auftrag des Kantons stellt der Verein Friedeck Bildungsangebote für verhaltensauffällige Kinder zur Verfügung.
Definitives Umfrageergebnis bestätigt schlechtes Bild der katholischen Kirche
Um den Ruf der katholischen Kirche im Kanton Zürich steht es schlecht. Das bestätigt nun das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Katholischen Kirche zur Reputation der Kirche im Kanton, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. Die Studie bestätigt, was schon Zwischenresultate angedeutet haben. Mehr als jedes Vierte Mitglied der katholischen Kirche kann sich vorstellen, aus der Kirche auszutreten. Bei der reformierten Kirche ist es rund jedes fünfte Mitglied. Der Grund für das Ergebnis der Umfrage sei eindeutig der Umgang mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche. Diese Fälle sollen weiter aufgearbeitet und der Gesellschaft Rechenschaft darüber abgelegt werden, heisst es in der Mitteilung. Weiter sei das Bild der katholischen Kirche auch in der öffentlichen Wahrnehmung schlecht. 15 Prozent der Befragten beurteilen das Bild der katholischen Kirche als gut, 65 Prozent als schlecht. Besonders kritisch seien junge Frauen und Konfessionslose.
Wechsel an der Spitze von PanEco
In der Geschäftsleitung der Stiftung PanEco in Berg am Irchel gibt es einen Wechsel. Martin Schmid und Loredana Sorg übernehmen per sofort die Geschäftsführung, wie die Stiftung in einer Medienmitteilung schreibt. Sie lösen Marcel Etterlin und Irena Wettstein ab, die die Stiftung PanEco seit rund zehn Jahren geleitet haben. Schmid verfüge über langjährige Erfahrung in Umweltfragen und in der internationalen Zusammenarbeit. Sorg studierte Agrarwissenschaften an der ETH Zürich und war in der agrarökonomischen Beratung und Regionalentwicklung in der Schweiz tätig. Die Stiftung PanEco setzt sich seit über 27 Jahren für den Natur- und Artenschutz im In- und Ausland ein.