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Regionalnachrichten vom 05. Februar 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser

05.02.2026

Jugendliche Straftäter sollen nicht in Zürcher Gefängnissen landen

Straffällige Jugendliche sollen im Kanton Zürich nicht ins Gefängnis gesteckt werden. Aufgrund mangelnder alternativer Unterbringungsmöglichkeiten war dies in der Vergangenheit allerdings mehrfach der Fall. Das sagt die Justizdirektorin des Kantons Zürich Jacqueline Fehr heute an einer Medienkonferenz. Die meisten Zürcher Jugendlichen kommen nie mit der Justiz in Kontakt. Rund ein Prozent fällt jedoch durch wiederholte und teils schwere Delikte auf. Strafrechtlich gehören Jugendliche nicht ins Gefängnis, wegen fehlender Plätze sei es in der Vergangenheit allerdings dazu gekommen, dass sie dort untergebracht wurden. Damit das in Zukunft nicht mehr passiert, sollen unter anderem zehn bis 15 sogenannte „Timeout-Plätze“ geschaffen werden. Dabei handelt es sich um eine Fremdplatzierung bei einer Pflegefamilie für vier bis zwölf Wochen.

VC Kanti hofft au weiteren Sieg

Der VC Kanti spielt heute Abend gegen Volley Toggenburg. Das ist dem Spielplan der höchsten Schweizer Volleyballliga zu entnehmen. Nach dem Sieg im letzten Spiel gegen Viteos NUC hoffen die Schaffhauserinnen, ihre Erfolgsstränge gegen die St. Gallerinnen ausbauen zu können. Der VC Kanti befindet sich aktuell mit 10 Siegen aus 16 Spielen und 32 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Das Team aus dem Toggenburg konnte hingegen erst 2 Siege in 15 Spielen einfahren und steht mit sechs Punkten auf dem zweitletzten Tabellenplatz. Das heutige Spiel beginnt um 20 Uhr in der Schaffhauser BBC Arena.

Wo es raucht, da ist auch Feuer

Ein 25-jähriger Schweizer hat versucht, 135 Zigarren im Wert von rund 13’500 Euro über den Zoll in Jestetten nach Deutschland zu schmuggeln. Das teilt das Hauptzollamt Singen heute mit. Ende Januar haben Zollbeamte die Zigarren im Kofferraum des Schweizers entdeckt. Er wollte sie wohl in Deutschland weiterverschicken, hatte die Ware allerdings nicht verzollt. Gegen den Mann wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Ausserdem muss er Abgaben in Höhe von rund 7000 Euro zahlen.