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Regionalnachrichten vom 10. Februar 2026, 11:30 Uhr

Vorgelesen von Jonas Mielsch

10.02.2026

Stadtrat für die definitive Einführung von Schulassistenzen

Der Schaffhauser Stadtrat spricht sich für die definitive Einführung von Schulassistenzen in der Schaffhausen aus. Das schreibt er heute in einer Medienmitteilung. Schulassistenzen wurden bereits 2023 im Rahmen eines Pilotprojekts eingeführt. Im letzten Jahr hat der Stadtrat eine Vorlage verabschiedet, die die definitive Einführung von Klassenassistenzen vorsieht. Dafür hat er circa 1500 Stellenprozent vorgesehen, was rund 1,3 Millionen Franken pro Jahr kosten würde. Das Parlament hat sich allerdings dafür ausgesprochen, die Stellenprozente nochmals um die Hälfte zu erhöhen. Damit steigen die Kosten auf 2,1 Millionen Franken pro Jahr. Obwohl die neue Vorlage über den ursprünglichen Wunsch des Stadtrats hinausgeht, empfiehlt er der Stimmbevölkerung, am 8. März mit Ja zu stimmen.

Urs Fässler kandidiert für Schulbehörde Siblingen

Für die freie Stelle in der Schulbehörde Siblingen wurde ein Kandidat gefunden. Wie die Gemeinde Siblingen mitteilt, war die Stelle frei geworden, nachdem das bisherige Mitglied Alex Gerold Meier in den Gemeinderat gewechselt ist. Nun hat sich Urs Fässler als Kandidat gemeldet. Er ist parteilos und arbeitet seit 20 Jahren beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit. Die Ersatzwahl für die Schulbehörde in Siblingen findet am 8. März statt.

Zürcher Betrieb Güggeli-Express ist konkurs

Der Güggeli-Express hat seinen Betrieb eingestellt und befindet sich in Liquidation. Das schreibt heute „20 Minuten online“. Das Familienunternehmen verkaufte seit 1998 an zahlreichen Standorten im Kanton Zürich und der Region Poulet vom Grill. Unteranderem auch in Beringen, Kleinandelfingen oder in Herblingen. Laut Handelsregister wurde der Konkurs nach einem Urteil des Zürcher Obergerichts Ende Januar neu eröffnet. Auf der Website sind die Standplätze zwar noch aufgeführt, sie sind jedoch allesamt als „geschlossen“ markiert.

Seltene Erden in Zürcher Gewässern nachgewiesen

In Gewässern des Kantons Zürich sind Seltene Erden in potenziell schädlichen Konzentrationen festgestellt worden. Eine Studie von Eawag und Oekotoxzentrum zeigt, dass die Elemente Gadolinium, Lanthan und Cer über Kläranlagen in Fliessgewässer gelangen. Besonders stark erhöht waren die Gadolinium-Werte, die aus MRT-Kontrastmitteln stammen und über den Urin ausgeschieden werden. Langfristig können diese Konzentrationen negative Auswirkungen auf Wasserorganismen haben. Als mögliche Massnahme schlagen die Forschenden vor, den Urin nach MRT-Untersuchungen separat zu sammeln und zu entsorgen. Zudem empfehlen sie aus Vorsorgegründen, auf Reinigungschemikalien mit Lanthan und Cer in Kläranlagen zu verzichten.