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Regionalnachrichten vom 10. Juli 2026, 11:30 Uhr

Vorgelesen von Jimmy Sauter

10.07.2026

Lohnbesitzstand für am tiefsten bezahlte Angestellte der Spitäler SH

Die Löhne jener Angestellten der Spitäler Schaffhausen, die am wenigsten verdienen, sollen nicht gekürzt werden. Dieser Meinung ist die Gesundheitskommission des Schaffhauser Kantonsrats. Die Kommission hat sich zum zweiten Mal mit einer geplanten Änderung des Spitalgesetzes befasst. Diese sieht vor, dass die Mitarbeitenden der Spitäler künftig nicht mehr dem kantonalen Personalrecht unterstellt werden. Laut der Kommission erhalten die Spitäler Schaffhausen mehr Flexibilität, wenn sie das Personal künftig privatrechtlich anstellen können. Gleichzeitig will die Kommission, dass die Löhne der Lohnbänder 1 und 2 nicht gesenkt werden dürfen. Das betrifft momentan 44 Personen. Es handelt sich hierbei unter anderem um Reinigungskräfte. Ob das Personal der Spitäler Schaffhausen künftig nach Privatrecht angestellt werden kann, wird das Kantonsparlament noch entscheiden.

Baugesuch für Jugendzentrum Fröbelgarten liegt vor

Die Stadt Schaffhausen hat das Baugesuch für den Umbau des Fröbelgarten-Gebäudes an der Grabenstrasse fertiggestellt. Das geht aus dem aktuellen Schaffhauser Amtsblatt hervor. Die Stadt will in dem Gebäude einen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche einrichten. Weil das ehemalige Kindergartengebäude bereits über 100 Jahre alt ist, muss es zuerst noch energetisch saniert werden. Zudem soll ein Lift eingebaut werden und im Obergeschoss sollen Büros erstellt werden. Die Sanierung und der Umbau kosten voraussichtlich etwas weniger als zwei Millionen Franken. Im Februar 2025 hatte die Stimmbevölkerung der Stadt die Ausgaben bewilligt. Mit einem Ja-Anteil von 76 Prozent hatte sie dem Kinder- und Jugendzentrum deutlich zugestimmt. Laut den damaligen Angaben im Abstimmungsmagazin ist die Eröffnung für den Frühling 2027 vorgesehen.

Protestcamp gegen Datenzentren in Beringen zu Ende

Das Widerstands-Camp gegen die Rechenzentren in Beringen, das seit dem letzten Wochenende in der deutschen Gemeinde Tengen durchgeführt wurde, ist nun beendet. Das berichtet die Nachrichtenagentur sda. Anfang Juli hatten die Aktivistinnen und Aktivisten der Gruppe „Aufstände der Allmende“ zuerst in Benken ein Camp aufgebaut. Dieses musste dann aber schnell wieder geräumt werden. Anschliessend zogen die Aktivistinnen und Aktivisten nach Tengen. Dort konnten sie ihr Programm durchführen. Dieses beinhaltete Workshops, Vorträge und Konzerte.