
Regionalnachrichten vom 11. September 2026, 16:30 Uhr
Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser
11.09.2026
Unterschiedliche Einschätzungen zum Schaffhauser Wohnungsmarkt
Der Mieterinnen- und Mieterverband Schaffhausen sieht die Situation auf dem Wohnungsmarkt kritisch. Zu wenig freie Wohnungen würden die Suche für Mieterinnen und Mieter erschweren, so Linda de Ventura, Präsidentin des Mieterinnen- und Mieterverbandes, gegenüber Radio Munot. Weniger kritisch beurteilt Immobilienunternehmer Hans Graf die aktuellen Zahlen. Trotz der tiefen Leerwohnungsziffer von 0,84 Prozent funktioniere der Markt noch gut, so Graf gegenüber Radio Munot. Im Kanton Schaffhausen bleibt der Wohnungsmarkt angespannt. Per 1. Juni waren nur 388 von über 46'000 Wohnungen frei. Schweizweit liegt die Leerwohnungsziffer bei 0,93 Prozent.
Äschen sind im Rhein weiterhin Tabu
In den Kantonen Schaffhausen und Thurgau ist es weiterhin verboten, Äschen zu fangen. Die Population des Fisches darf nicht weiter dezimiert werden. Wie das Nachrichtenportal Swissinfo berichtet, haben die beiden Kantone deshalb das Fangverbot für Äschen um drei Jahre verlängert. Das Fangverbot gilt seit 2018. Der Bestand der Äsche ist im Rhein in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Grund sind die wiederkehrenden Hitzewellen und die damit einhergehenden hohen Wassertemperaturen. Die Äsche ist ein hitzeempfindlicher Fisch. Es sei davon auszugehen, dass jede Äsche verendet ist, die sich im letzten Sommer nicht in einer Kaltwasserzone aufgehalten hat. Ob das Fangverbot Wirkung zeigt, sei frühestens im nächsten Frühling erkennbar.
Thurgauer Regierungsrat steht hinter Vereinfachung der Mehrwertsteuer
Der Thurgauer Regierungsrat begrüsst die geplante Änderung des Mehrwertsteuergesetzes. Das schreibt er in einer Medienmitteilung. Der Bund will Unternehmen entlasten. Ausserdem soll der Wirtschaftsstandort Schweiz gestärkt werden. Konkret geplant sind administrative Entlastungen und Steuerausnahmen. Dies könne zwar zu Mindereinnahmen für den Staat führen. Die wirtschaftlichen Interessen überwiegen laut Thurgauer Regierungsrat allerdings.