
Regionalnachrichten vom 14. September 2026, 11:30 Uhr
Vorgelesen von Nicolás Valero
14.09.2026
Hitzewellen: Was macht der Kanton?
In diesem Sommer hat es im Kanton Schaffhausen zahlreiche Hitzetage gegeben. Unter anderem ist auch der maximale Temperaturrekord geknackt worden. Nun will die Steiner SP-Kantonsrätin Irene Gruhler Heinzer vom Regierungsrat wissen, was der Kanton unternimmt, um die Auswirkungen von Hitzeperioden künftig abzumildern. Sie hat deshalb eine Kleine Anfrage eingereicht. Konkret fragt Gruhler Heinzer nach dem Stand von geplanten Massnahmen zum Gesundheitsschutz, die in der kantonalen Klimastrategie aufgeführt sind. Zudem will die SP-Kantonsrätin wissen, inwiefern der Kanton den Einbau von Klimaanlagen in Schulen oder Altersheimen unterstützt. Der Regierungsrat muss die Fragen der Steiner SP-Politikerin nun beantworten.
Neuer Kantonszahnarzt für den Thurgau
Der Kanton Thurgau erhält einen neuen Kantonszahnarzt. Das teilt das Departement für Finanzen und Soziales mit. Stefano Pellettieri übernimmt die Funktion per 1. Januar 2027. Der 50-Jährige folgt auf David Wälti, der nach sieben Jahren in Pension geht. Pellettieri führt eine eigene Zahnarztpraxis in Aadorf und war während zehn Jahren Präsident der Zahnärzte-Gesellschaft SSO Thurgau. Die Stelle als Kantonszahnarzt umfasst ein Pensum von 10 bis 15 Prozent. Pellettieri wird deshalb weiterhin in seiner Praxis tätig sein.
AWEL empfiehlt Katzenstreu auf pflanzlicher Basis
Im Kanton Zürich sollen Katzenhalter vermehrt auf Katzenstreu aus Pflanzenfasern setzen. Das empfiehlt das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft. Herkömmliche Katzenstreu aus Bentonit verursacht nach der Verbrennung grosse Mengen Schlacke, die auf Deponien gelagert werden muss. Laut Kanton fallen dadurch jährlich rund 9'000 Tonnen Schlacke an, was etwa 450 Lastwagenladungen entspricht. Katzenstreu aus Pflanzenfasern verbrennt dagegen nahezu vollständig und kann bei der Kehrichtverbrennung zusätzlich zur Energiegewinnung beitragen. Dadurch soll Deponieraum eingespart werden.
Moser beendet Zusammenarbeit mit Management
Die Andelfinger Stabhochspringerin Angelica Moser übernimmt ihr Management künftig gemeinsam mit ihrer Familie. Das teilt die bisherige Managementagentur Abrogans mit. Nach zwei Jahren endet damit die Zusammenarbeit mit der Agentur. Moser und ihre Mutter wollen sich künftig selbst um die nichtsportliche Seite ihrer Karriere kümmern. Möglich werde dies unter anderem durch private Veränderungen in der Familie sowie das Ende von Mosers Studium und Praktikum.