
Regionalnachrichten vom 17. Februar 2026, 16:30 Uhr
Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser
17.02.2026
Stadtparlament debattiert über Zukunft des Kirchhofplatzes
Das Schaffhauser Stadtparlament wird heute Abend über die geplante Neugestaltung des Kirchhofareals diskutieren. Der Stadtradt will, dass der Kirchhofplatz in der Schaffhauser Altstadt grösstenteils autofrei wird. Die meisten Parkplätze sollen in eine Tiefgarage verlegt werden, die neu gebaut werden soll. Schliesslich ist auch ein neues Gebäude geplant, das Platz für 30 Wohnungen beinhalten soll. Für die detaillierten Planungen zur Neugestaltung des Areals beantragt der Stadtrat beim Parlament Ausgaben von rund 700’000 Franken. Die Baufachkommission des Stadtparlaments hat die Vorlage diskutiert und empfiehlt, die Gelder zu bewilligen. Vier Mitglieder stimmten dafür, drei haben sich enthalten. Neben der Neugestaltung des Kirchhofplatzes wird heute Abend voraussichtlich auch noch über die so genannte Gewerbe-Initiative der FDP diskutiert. Die Sitzung des Grossen Stadtrats beginnt um 18 Uhr.
Überdurchschnittlich viele Frauen in Zürcher Gemeinderäten
In Zürcher Gemeinderäten sind Frauen stärker vertreten als im Rest der Schweiz. Rund ein Drittel der Exekutivmitglieder sind Frauen. Wie der Kanton Zürich mitteilt, sind Frauen auch in den Gemeindeparlamenten mit rund einem Drittel der Mitglieder stärker vertreten, als im Rest der Schweiz. Auch in den Parteien sind Frauen in Zürcher Gemeinden überdurchschnittlich stark vertreten. Den höchsten Frauenanteil haben Grüne und SP mit 50 beziehungsweise 39 Prozent. Auch Kleinstparteien haben einen hohen Frauenanteil, heisst es weiter. Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sind Frauen allerdings immernoch untervertreten. Die Erhebung ist Teil einer Studie, die der Kanton Zürich beim Zentrum für Demokratie Aarau in Auftrag gegeben hat. Etwa 90 Prozent der 160 Zürcher Gemeinden haben an der Befragung teilgenommen.
Ersparniskasse verzeichnet Gewinn, trotz turbulentem Jahr
Die Ersparniskasse Schaffhausen hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von rund 2,34 Millionen Franken abgeschlossen. Damit liegt der Gewinn ungefähr auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Zurück ging dafür der Geschäftserfolg. Mit 4,34 Millionen Franken, verzeichnet die Bank einen Rückgang von rund 6,5 Prozent. Gemäss dem interimistischen Vorsitzenden der Geschäftsleitung Claudio Steffenoni sei dies kein schlechtes Zeugnis für Ersparniskasse Schaffhausen. Weiter gab die Bank bekannt, dass noch nach einem definitiven Nachfolger der Vorsitzenden Ruth Mojentale gesucht wird. Ruth Mojentale war nach Kritik am Arbeitsklima in der Bank per September 2025 als Vorsitzende der Geschäftsleitung zurückgetreten.