
Regionalnachrichten vom 20. März 2026, 16:30 Uhr
Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser
20.03.2026
FDP-Kantonsrätin Le Donne fordert mehr Regulation im Spitex-Markt
Für private Spitexfirmen sollen die gleichen Spielregeln gelten wie für öffentliche. Das fordert die Beringer FDP-Kantonsrätin Vanessa Le Donne in einem Vorstoss. Darin zitiert sie einen Bericht der Schaffhauser Nachrichten. Laut diesem steigen Spitexkosten schweizweit und private Anbieter nehmen zu. Einige dieser Anbieter verfügen laut Le Donne über keine Leistungsvereinbarung, unterstehen keiner Versorgungspflicht und sind bei ihren Kosten nicht transparent. Trotzdem erhalten sie Gelder von den Gemeinden. Es brauche verbindliche Regeln, um Missbräuche zu verhindern, so Le Donne. In Ihrer Motion fordert sie vom Regierungsrat deshalb, dass er die gesetzliche Grundlage schafft, um öffentliche und private Spitexfirmen hinsichtlich Finanzierung, Transparenz und Aufsicht vollständig gleichzustellen. Als Nächstes wird das Kantonsparlament über den Vorstoss diskutieren.
Kein Vergleich: Klage gegen FC Schaffhausen geht weiter
Am Kantonsgericht Schaffhausen ist heute im Streit zwischen dem FC Schaffhausen und einem ehemaligen Mitarbeiter vor einer Einzelrichterin keine Einigung zustande gekommen. Der Kläger lehnte einen Vergleich ab, das bestätigt Martin Frick, Präsident des FC Schaffhausen. Der Kläger verlangt vom FC Schaffhausen rund 30’000 Franken für Dienstleistungen wie Spielanalysen. Bei einem Streitwert in dieser Höhe ist am Kantonsgericht die Einzelrichterin zuständig. Das Ziel ist es, dass der Streit ohne richterlichen Entscheid geschlichtet wird. Da dies nicht gelungen ist, wird das Verfahren nun weitergeführt; sofern der Fall entscheidungsreif ist, fällt das Gericht ein Urteil, andernfalls folgen weitere Verfahrensschritte.
18-jähriger fährt ausserorts mehr als doppelt so schnell, wie erlaubt
Gestern hat die Schaffhauser Polizei einen 18-jährigen Mann festgenommen, der etwas mehr als eine Woche zuvor in Ramsen beim Rasen erwischt wurde. Wie die Schaffhauser Polizei mitteilt, sei der junge Mann mit 165 km/h geblitzt worden. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit lag bei 80 km/h. Der 18-Jährige ist im Kanton St. Gallen wohnhaft. Ihm wurde sein Führerschein entzogen. Er wird sich vor der Staatsanwaltschaft verantworten müssen.
Finanzdirektor Urs Martin: „Eine Schwalbe macht keinen Frühling“
Der Thurgauer Regierungsrat zeigt sich erleichtert über das positivere Ergebnis der Staatsrechnung 2025. Ursprünglich war ein Defizit von rund 70 Millionen Franken budgetiert. Heute hat der Kanton Thurgau seine Staatsrechnung für das Jahr 2025 präsentiert. Schlussendlich schliesst der Kanton Thurgau das vergangene Jahr mit einem Minus von 6,6 Millionen Franken ab. Höhere Steuereinnahmen und Ausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank waren für dieses Ergebnis ausschlaggebend. Trotzdem muss der Kanton Thurgau weiterhin finanziell vorsichtig sein, so Finanzreferent Urs Martin im Interview mit Radio Munot sagt.