
Regionalnachrichten vom 21. August 2026, 16:30 Uhr
Vorgelesen von Jonas Mielsch
21.08.2026
Brand im Mehrfamilienhaus: Knapp 50 Feuerwehrleute für über drei Stunden im Einsatz
48 Einsatzkräfte der Schaffhauser Feuerwehr waren beim gestrigen Brand im Schaffhauser Breite-Quartier im Einsatz. In einem Mehrfamilienhaus im Riet stand eine Wohnung im Vollbrand. Die Wohnung, die gebrannt hat, befindet sich im zweiten Obergeschoss. Das habe den Einsatz erschwert, so der gestrige Einsatzleiter der Schaffhauser Feuerwehr, Urs Gerschwiler, im Interview mit Radio Munot. Die Anwohner des Mehrfamilienhauses mussten evakuiert werden, konnten aber nach rund zwei Stunden in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Wohnung, die gebrannt hat, ist nicht mehr bewohnbar. Der gesamte Einsatz dauerte rund dreieinhalb Stunden. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht bekannt.
IWC baut in Schaffhausen 18 Stellen ab
Beim Schaffhauser Uhrenhersteller IWC kommt es zu einem Stellenabbau. 18 der rund 800 Mitarbeitenden am Standort Schaffhausen sind davon betroffen. Das bestätigt der Uhrenhersteller gegenüber den Schaffhauser Nachrichten. IWC begründet den Abbau mit Anpassungen an der Organisationsstruktur. Damit soll das Unternehmen auf seine langfristige Entwicklung und künftige Pläne ausgerichtet werden. Mit den betroffenen Mitarbeitenden seien individuelle Vereinbarungen getroffen worden. Gleichzeitig bekennt sich IWC weiterhin klar zum Standort Schaffhausen.
Wasserversorgung in Diessenhofen trotz Trockenheit stabil
Trotz der anhaltenden Trockenheit ist die Wasserversorgung in Diessenhofen derzeit nicht gefährdet. Verbrauch, Quellen und Grundwasser sind stabil. Die Quellen und Grundwasser liefern weiterhin ausreichend Wasser, wie die Stadt Diessenhofen mitteilt. Bis Ende Juli wurden rund 302'000 Kubikmeter Wasser gefördert. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist in den vergangenen 15 bis 20 Jahren um knapp 12 Prozent gesunken. Auswirkungen auf die Quellen könnten sich allerdings erst in neun bis zwölf Monaten zeigen. Die Stadt ruft deshalb weiterhin zu einem sparsamen Umgang mit Wasser auf.
Thurgau hebt absolutes Feuerverbot auf
Im Thurgau ist das absolute Feuerverbot nach den Regenfällen der vergangenen Tage aufgehoben worden. Die Waldbrandgefahr wird auf Stufe 4, also grosse Gefahr, zurückgestuft, wie der Kanton heute mitteilt. Im Wald und in einem Abstand von 50 Metern bleibt das Feuerverbot jedoch bestehen. Verboten sind dort unter anderem offene Feuer sowie das Wegwerfen brennender Streichhölzer und Raucherwaren. Gas- und Elektrogrills sind weiterhin erlaubt. Auch Feuerwerk bleibt im ganzen Kanton verboten. Gleichzeitig bleiben die Pegelstände von Flüssen und Seen tief, da die Niederschläge die Wasserspeicher kaum auffüllen konnten. Der Kanton beobachtet die Trockenheit deshalb weiter. Im Kanton Schaffhausen bleibt das absolute Feuerverbot bestehen.