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Regionalnachrichten vom 23. Februar 2026, 11:30 Uhr

Vorgelesen von Jimmy Sauter

23.02.2026

Nächste Baustelle: Regionalbuszentrum wird umgebaut

Ab nächster Woche gibt es am Regionalbuszentrum am Bahnhof Schaffhausen eine neue Baustelle. Die Regionalbusse der Linien 21 bis 25 sowie die Postautos werden deshalb an anderen Orten abfahren. Das teilen die Schaffhauser Verkehrsbetriebe (VBSH) mit. Die Bauarbeiten sind nötig, weil die Infrastruktur zur Ladung der Elektrobusse ausgebaut werden muss. Zudem soll es für Personen in Rollstühlen einfacher werden, in die Busse einzusteigen. Deshalb werden auch die Haltekanten umgebaut. Ab Sommer 2027 sollen auch auf den regionalen Buslinien der VBSH Elektrobusse verkehren. Die Kosten für die Elektrifizierung des Regionalbuszentrums betragen 7,5 Millionen Franken. Sie werden von den VBSH übernommen. Weitere 1,3 Millionen Franken kostet der behindertengerechte Umbau der Haltestellen. Diese Ausgaben werden von der Stadt Schaffhausen finanziert. Die Bauarbeiten starten am 2. März.

Pünktlichkeit der Zugverbindung nach Zürich verbessert

Weil die Züge der deutschen Bahn (DB) von Stuttgart nach Zürich immer wieder stark verspätet sind, haben die SBB seit Mitte Dezember bereits 100 Ersatzzüge aufgeboten. Das schreiben die SBB in einer Medienmitteilung. Die Ersatzzüge sowie zusätzliche Massnahmen führten dazu, dass die Pünktlichkeit verbessert werden konnte. Laut den SBB treffen mittlerweile vier von fünf Zügen pünktlich in Zürich ein. Pünktlich bedeutet, dass die Verspätung weniger als drei Minuten beträgt. Bis Dezember 2026 sollen nun weiterhin Ersatzzüge der SBB zwischen Schaffhausen und Zürich verkehren, wenn sich die DB-Züge zu stark verspäten.

Bilanz zum Öffentlichkeitsprinzip im Thurgau gefordert

Der Thurgauer Regierungsrat soll eine Zwischenbilanz über die Einführung des so genannten Öffentlichkeitsprinzips ziehen. Das fordern mehrere Mitglieder des Thurgauer Parlaments von links bis rechts. Sie schreiben in einer Interpellation unter anderem, dass Dokumente teilweise nur stark geschwärzt herausgegeben werden. Das Öffentlichkeitsprinzip bedeutet, dass Dokumente des Kantons und der Gemeinden grundsätzlich für die Bürgerinnen und Bürger einsehbar sind. Im Jahr 2019 hatte die Thurgauer Stimmbevölkerung die Einführung des Öffentlichkeitsprinzips mit rund 80 Prozent angenommen. Nun soll der Regierungsrat angeben, wie viele Einsichtsgesuche eingegangen sind und wie viele Gebühren dafür verrechnet wurden.

Mitarbeitende sind mit Sozialplan von Bernina zufrieden

Die Mitarbeitenden der Firma Bernina sind zufrieden mit den Verhandlungen rund um den Stellenabbau am Standort Steckborn. Das schreibt die Rechtsanwältin Tanja Riepshoff vom Verband „Angestellte Schweiz“ auf Nachfrage von Radio Munot. Riepshoff hat die Mitarbeitervertretung im Konsultationsverfahren beraten. Die Nähmaschinenherstellerin Bernina gab letzte Woche bekannt, dass am Standort Steckborn 27 Stellen abgebaut werden. Für zwei Personen konnten interne Anschlusslösungen gefunden werden. 25 Personen verlieren ihren Job. Sie profitieren von einem Sozialplan und werden bei der Stellensuche unterstützt. Der Hauptsitz der Firma Bernina mit 300 Mitarbeitenden bleibt in Steckborn.