
Regionalnachrichten vom 25. September 2026, 11:30 Uhr
Vorgelesen von Jimmy Sauter
25.09.2026
Handyverbot an Schaffhauser Schulen gefordert
An allen Schulen im Kanton Schaffhausen soll die Nutzung von privaten Handys bis zur 9. Klasse verboten werden. Das fordert der Beringer SVP-Kantonsrat Roman Schlatter. Er hat deshalb einen politischen Vorstoss eingereicht. Dieser wurde von 26 der 60 Mitglieder des Parlaments unterzeichnet. Schlatter schreibt, dass Smartphones und Tablets ein grosser Störfaktor für Schülerinnen und Schüler sein können. Zudem werden über Handys unangebrachte Inhalte verbreitet, die im Schulalltag zu Mobbing führen können. Der Kanton Aargau habe deshalb bereits ein Handyverbot an Schulen beschlossen. Nun soll Schaffhausen nachziehen. Der Schaffhauser Kantonsrat wird an einer der kommenden Sitzungen über die Motion diskutieren.
Windräder beim Siblinger „Randenhus“ sollen möglich werden
Der Schaffhauser Regierungsrat will weitere Grundlagen dafür schaffen, damit ein Windpark beim Gebiet „Randenhus“ in Siblingen möglich wird. Er beantragt deshalb beim Kantonsrat eine entsprechende Anpassung des Richtplans. Das geht aus einer Vorlage des Regierungsrats hervor. Konkret soll das Gebiet „Randenhus“ den Status „Festsetzung“ erhalten. Das ist die höchstmögliche Stufe. Laut dem Regierungsrat könnten Windräder beim Siblinger „Randenhus“ jährlich 40 Gigawattstunden Strom produzieren. Fast gleich viel Strom könnten Windräder beim Hagenturm erzeugen. Der Bund habe allerdings aus militärischen Gründen Bedenken gegen Windanlagen beim Hagenturm. Der Kantonsrat wird noch über die geplante Anpassung des Richtplans diskutieren.
Steuererhöhung in Thayngen geplant
In Thayngen sollen die Steuern für das nächste Jahr erhöht werden. Das gab der Gemeinderat gestern Abend bekannt. Konkret soll der Steuerfuss der Gemeinde um drei Prozentpunkte angehoben werden. Einer der Gründe dafür seien die hohen Kosten für die neue Badi Büte. Das sagt Finanzreferent Rainer Stamm im Interview mit Radio Munot. Trotz der Steuererhöhung rechnet der Gemeinderat für das nächste Jahr noch mit einem Minus von 235'000 Franken. Das Budget 2027 wird an der Thaynger Einwohnerratssitzung vom 20. November noch ausführlich diskutiert.
Stadtrat verteidigt das neue Pflästerungskonzept
Das neue Pflästerungskonzept für die Schaffhauser Altstadt wird keine neuen Bauarbeiten auslösen. Das hält der Schaffhauser Stadtrat in einer Medienmitteilung fest. In dieser Woche äusserte der ehemalige Schaffhauser Oberrichter Arnold Marti Kritik am Pflästerungskonzept. Er sagt, die grauen Bsetzisteine würden nicht zum Stadtbild passen. Der Stadrat schreibt nun, dass die rötlichen Steine aus Schwarzwald-Granit, die bisher in der Fussgängerzone verwendet wurden, nicht mehr erhältlich sind. Die bestehenden Steine werden wenn möglich wiederverwertet. Wenn das nicht möglich ist, werden Guber-Steine aus einem Steinbruch in der Innerschweiz genutzt. Diese würden sich am besten eignen. Die Pflästerung in der Altstadt werde zudem nur dort erneuert, wo Bauarbeiten nötig sind.
Neuer Fuss- und Veloweg in Neuhausen geplant
In Neuhausen soll bei der Badstrasse und der Victor von Bruns-Strasse ein neuer Weg für Velofahrerinnen und Fussgänger gebaut werden: Der so genannte „Gleisweg“. Der Weg soll auf einem ehemaligen Bahntrassee entstehen. Das ist dem aktuellen Schaffhauser Amtsblatt zu entnehmen. Das Bauprojekt beinhaltet auch Stützbauten und eine Beleuchtung. Zudem soll die bestehende Tempo-30-Zone bei der Bahnhofstrasse erweitert werden. Die Unterlagen können noch bis zum 25. Oktober bei der Neuhauser Gemeindekanzlei eingesehen werden. Bis dann sind auch Einsprachen möglich.