
Regionalnachrichten vom 5. November 2026, 11:30 Uhr
Vorgelesen von Jonas Mielsch
05.11.2026
Thurgauer SVP fordert Mahnwachen stopp des Feministischen Streikkollektiv Thurgau
Die Thurgauer SVP fordert, dass die Mahnwache für ein Thurgauer Frauenhaus vor den Thurgauer Parlamentssitzungen keine Bewilligungen mehr bekommen sollen. Das teilt die Thurgauer SVP in einer Medienmitteilung mit, wie die Thurgauer Zeitung berichtet. Laut SVP würde das Kollektiv durch ihre Parolen zu Gewalt aufrufen. Das Feministische Streikkollektiv Thurgau weist die Vorwürfe zurück. Seit dem April 2026 findet die Mahnwache vor dem Thurgauer Parlementsgebäude statt. Grund dafür ist, eine hängige Motion beim Regierungsrat über ein eigenes Frauenhaus im Kanton Thurgau. Der Kanton Thurgau prüft dabei eine Zusammenarbeit mit dem Kanton Schaffhausen.
Der Kanton Zürich hält Zahl der Medizinstudienplätze im kommenden Jahr stabil
An der Universität Zürich bleibt die Zahl der Studienplätze in der Human- und Veterinärmedizin im Studienjahr 2027/2028 unverändert. Das hat der Regierungsrat beschlossen. Für das erste Bachelorjahr stehen 380 Plätze in der Humanmedizin und 90 in der Veterinärmedizin zur Verfügung, das teilt der Kanton heute mit. Zusätzlich gibt es 50 Studienplätze für Zahnmedizin. Auch auf Masterstufe bleiben die Kapazitäten gleich: Vorgesehen sind 393 Plätze in Humanmedizin, 70 in Veterinärmedizin und 44 in Zahnmedizin. Ob es wegen der begrenzten Kapazitäten eine Zulassungsbeschränkung für das Medizinstudium geben wird, entscheidet der Regierungsrat im Frühjahr 2027.
Kanton Schaffhausen zahlt jährlich 10'000 Franken für Psychiatrie-Weiterbildungen
Der Kanton Schaffhausen will dem Fachkräftemangel in der Psychiatrie und Psychotherapie entgegenwirken. Dafür unterstützt er Ärztinnen und Ärzte sowie Psychologinnen und Psychologen in anerkannten Weiterbildungen mit jährlich 10'000 Franken, wie er in einer Mitteilung schreibt. Die Förderung kann während maximal vier Jahren bezogen werden. Insgesamt sind somit bis zu 40'000 Franken pro Person möglich. Voraussetzung ist, dass die Geförderten während dieser Zeit grundsätzlich im Kanton Schaffhausen in der psychiatrischen oder psychotherapeutischen Versorgung tätig sind.
Arbeitslosenquote bleibt in Schaffhausen, Thurgau und Zürich stabil
Die Arbeitslosenquote bleibt in den Kantonen Schaffhausen, Thurgau und Zürich stabil. Ende Oktober lag die Quote in Schaffhausen bei 3,1 Prozent, im Thurgau bei 2,2 Prozent und in Zürich bei 2,9 Prozent. Während die Arbeitslosenquote in Schaffhausen und im Thurgau leicht gesunken ist, blieb sie im Kanton Zürich unverändert. Im Kanton Schaffhausen suchten im Oktober über 2’300 Personen eine Arbeitsstelle. Im Thurgau waren rund 3’500 Personen auf Stellensuche. Im Kanton Zürich waren 26’000 Personen bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren gemeldet.