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Regionalnachrichten vom 8. März 2026, 16:30 Uhr

Vorgelesen von Nicolás Valero

08.03.2026

Rafz: Kurt Altenburger schafft die Wiederwahl

In Rafz ist Kurt Altenburger von der SP als Gemeindepräsident wiedergewählt worden. Er holte mehr als doppelt so viele Stimmen wie sein Herausforderer, der parteilose Kandidat Remo Blattner. Blattner ist dafür neu in den Gemeinderat gewählt worden. Neben Blattner und Altenburger haben zwei weitere Personen die Wahl in den Gemeinderat geschafft. Es handelt sich um Beat Thalmann und Damian Schelbert. Der fünfte Gemeinderatssitz bleibt vorerst unbesetzt. Toni Antonio verpasste das absolute Mehr.

Thayngen: Christoph Meister gewählt

Christoph Meister wird neuer Gemeindepräsident von Thayngen. Der FDP-Kandidat setzte sich heute gegen Philippe Brühlmann von der SVP durch. Meister erhielt etwas mehr als 1200 Stimmen. Etwas mehr als 800 Stimmberechtigte gaben Brühlmann eine Stimme. Damit erhielt Christoph Meister über 400 Stimmen mehr als sein Kontrahent. Die Neuwahl war nötig, weil der frühere Gemeindepräsident Markus Brütsch aus gesundheitlichen Gründen im Januar zurückgetreten ist.

Martin Kessler vom Ja zur ÖV-Vorlage nicht überrascht

Das Ja zur neuen Verteilung der ÖV-Kosten im Kanton Schaffhausen kommt für den zuständigen Schaffhauser Regierungsrat Martin Kessler nicht überraschend. Das sagt Kessler im Interview mit Radio Munot. Die Stimmbevölkerung des Kantons Schaffhausen hat der Vorlage mit rund 66 Prozent zugestimmt. Damit kommen auf den Kanton Mehrkosten von zwei Millionen Franken pro Jahr zu. Im Gegenzug werden die Gemeinden entlastet. Die grössten Profiteure sind die Stadt Schaffhausen und die Gemeinde Neuhausen.

De Ventura freut sich über klares Nein zur Halbierungs-Initiative

SP-Nationalrätin Linda De Ventura ist erfreut über das deutliche Resultat zur Halbierungs-Initiative in Schaffhausen. Der Kanton hat die Vorlage mit 55 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Das Resultat sei ein Bekenntnis zu SRG, so De Ventura gegenüber Radio Munot. Die Halbierungs-Initiative forderte eine Kürzung der jährlichen Radio- und Fernsehgebühren von heute 335 Franken auf neu 200 Franken. Auch auf nationaler Ebene zeichnet sich ein klares Nein ab: Laut SRF zeigen die zweiten Hochrechnungen, dass 62 Prozent der Stimmbevölkerung die Initiative ablehnen. Ebenfalls abgelehnt werden voraussichtlich die Klimafonds-Initiative und die Bargeld-Initiative. Dagegen wird ein Ja zum Gegenentwurf zur Bargeld-Initiative erwartet. Zudem dürfte auch die Individualbesteuerung angenommen werden.

Stadt: Ja zu den Schulassistenzen

In der Stadt Schaffhausen können definitiv Schulassistenzen eingeführt werden. Die Stimmbevölkerung hat den Ausgaben von jährlich knapp 1,9 Millionen Franken mit 58 Prozent zugestimmt. Mit dem Geld kann die Stadt 23 Vollzeitstellen besetzen. Die Schulassistenzen sollen die Lehrpersonen entlasten.