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Von 92 auf 95 Prozent - Steuererhöhung in Thayngen geplant

Diverse Zahlen und Pensen in Diskussion

25.09.2026

In Thayngen sollen die Steuern für das nächste Jahr erhöht werden. Das gab der Gemeinderat gestern Abend bekannt. Konkret soll der Steuerfuss der Gemeinde um drei Prozentpunkte angehoben werden. Gründe dafür seien die hohen Kosten für die neue Badi Büte wie auch die steigenden Bildungskosten. Trotz der Steuererhöhung rechnet der Gemeinderat für das nächste Jahr noch mit einem Minus von 235'000 Franken. Das Budget 2027 wird an der Thaynger Einwohnerratssitzung vom 20. November noch ausführlich diskutiert.

So begründet Finanzreferent Rainer Stamm die Steuererhöhung:

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Viel Diskussionen um Pensen im Thaynger Einwohnerrat

Das Pensum der Schulleitung der Thaynger Oberstufe wird von 70 auf 85 Prozent erhöht. Dies hat der Thaynger Einwohnerrat an seiner gestrigen Sitzung einstimmig beschlossen. Grund dafür ist eine vorherige Anpassung im Schuldekret des Kantons Schaffhausen. Durch die Erhöhung des Pensums entstehen jährliche Kosten von 27'000 Franken. Gleichzeitig hat der Thaynger Einwohnerrat die Bereichsleitung Bildung zum nächsten Schuljahr gestrichen. Hintergrund dieser Entscheidung war ein zusätzlich beantragtes Traktandum seitens der GLP, welches mit neun Ja- zu zwei Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen angenommen wurde. Die Streichung der Bereichsleitung Bildung entspricht einer Streichung von 30 Stellenprozenten.

Thaynger schafft eine neue Schulsozialarbeits-Stelle

Der Thaynger Einwohnerrat hat sich an seiner gestrigen Sitzung für eine Pensenerhöhung der Schulsozialarbeit ausgesprochen. Der Gemeinderat hatte eine Aufstockung von 80 auf 160 Prozent beantragt. Dies, da Thayngen aktuell unterversorgt ist. Zum Vergleich: An den Schaffhauser und Neuhauser Schulen kommen rund 400 Schülerinnen und Schüler auf einen Sozialarbeiter mit einem Pensum von 80 Prozent. In Thayngen sind es hingegen über 700 Schülerinnen und Schüler. Der Einwohnerrat hat der Aufstockung nun mit 9 Ja- zu 4 Nein-Stimmen zugestimmt. Dies wird zusätzliche Lohnkosten von rund 87'000 Franken verursachen. Ausserdem soll der Gemeinderat die Möglichkeit einer entsprechenden Leistungsvereinbarung mit der Stadt Schaffhausen ab dem Schuljahr 2028/29 prüfen.