
Zwischenbilanz zur Klimastrategie der Stadt
Treibhausgasemissionen in den letzten Jahren reduziert
14.07.2026
Die Stadt Schaffhausen muss ihre Treibhausgasemissionen im Bereich Verkehr deutlich senken, wenn sie ihre Klimaziele erreichen will. EVP-Grossstadtrat Simon Furter fordert deshalb einen Ausbau des Velonetzes, damit mehr Personen auf das Auto verzichten. Das Stadtparlament hatte vor etwas mehr als drei Jahren beschlossen, dass die Stadt ihre CO2-Emissionen bis 2030 deutlich reduzieren soll. Sie sollen dann nur noch halb so hoch sein wie im Jahr 2019. Ein Zwischenbericht des Stadtrats aus diesem Jahr zeigt, dass die Emissionen in den letzten Jahren gesunken sind. Pro Kopf sind sie von 2019 bis 2023 um 19 Prozent reduziert worden. Die Mobilität ist allerdings noch für mehr als die Hälfte der Treibhausgasemissionen verantwortlich.
FDP will Autofahrende nicht ausbremsen
Während Furter einen Umstieg vom Auto zum ÖV oder zum Velo fordert, will die FDP auf dem Weg zum Ziel „Netto Null CO2-Emissionen“ im Jahr 2050 verhindern, dass die Stadt Schaffhausen Autofahrerinnen und Autofahrer benachteiligt. Ein grosser Teil der arbeitstätigen Bevölkerung sei auf ein Auto angewiesen, so FDP-Grossstadtrat Christian Mundt. Die Stadt Schaffhausen wie auch die ganze Schweiz haben sich das Ziel gesetzt, bis 2050 netto keine Treibhausgasemissionen mehr auszustossen. Ein Hauptverursacher von CO2-Emissionen ist der Verkehr. Deshalb will der Stadtrat mehr Menschen dazu bewegen, den ÖV oder das Velo zu benutzen.